Quelle: ZAMG

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Der lange Rock ist ein Sommerklassiker

06.06.2012 - 15:48
Lange Röcke sind für Frauen jeden Alters geeignet© APA (dpa/gms/Mango/Marc O'Polo/United Colors of Benetton)Lange Röcke sind für Frauen jeden Alters geeignet

Es ist paradox: Gerade, wenn es wärmer wird, werden die Röcke länger. Manche erklären das mit dem schönen, erfrischenden Gefühl des im Winde wehenden Rockes an den Beinen. Die schwingende Bewegung bringt selbst an heißen, windstillen Tagen eine frische Brise an die Beine, der wallende Stoff verstärkt den Hüftschwung. Die Frau fühlt sich darin sexy.

Maxiröcke sind schon seit den 70er Jahren immer wieder in Mode, wie der Stilberater Andreas Rose erläutert. "Der aktuelle Look ist eine elegante Adaption des verspielten Hippieschicks." Die Modelle werden etwa mit T-Shirt, College-Jacken und großer Handtasche kombiniert. Eine derzeit sehr beliebte, edel wirkende Rockvariante sind teils durchsichtige Plisseeröcke in Bodenlänge. Doch die Personal Shopperin Silke Gerloff warnt: "Sie tragen an den Hüften auf und sollten unbedingt streng kombiniert werden, da sie sonst zu süßlich oder konservativ wirken."

Die gewünschte Optik gleicht einer Sanduhr: "Die Röcke sind in der Taille schmal geschnitten und fallen sanft in leicht ausgestellter Schnittführung am Körper herunter", beschreibt Rose. Das Oberteil dazu sollte am besten schmal geschnitten sein, etwa eine taillierte Kurzarmbluse. Fällt der Maxirock eher gerade ab, könne das Top auch etwas weiter sein, sagt Simone Piskol, Einkaufsberaterin aus Dresden.

Marc O'Polo lässt zum Beispiel eine weite Bluse zum eher gerade geschnittenen Rock tragen, Mango zeigt das mit einem in Falten liegenden Plisseerock zum lässig weiten Shirt. Und United Colors of Benetton hat einen Hippierock im grünen Karomuster zur orangen Bluse kombiniert.

Die derzeit trendige Kombination ist langer Rock mit kurzem Oberteil. Bis maximal zur Pohälfte sollte dieses reichen, rät Piskol. Und wer sehr schlank ist, könne durch ein sehr kurzes, nur bis zur Hüfte reichendes Top auch die Taille betonen. Längere Oberteile werden am besten mit einem breiten Gürtel an Taillen- oder Hüfthöhe abgebunden, um die Sanduhr-Optik zu erzielen. Eine Alternative hierzu zeigt Minx: Zu dem roten Rock wird ein weißes längeres Shirt getragen, die Sanduhroptik dazu schafft eine auf Taillenhöhe gebundene Weste.

"Die langen Röcke passen mit ihrer akzentuierten Taille sowohl zu schlanken als auch zu kräftigen Figuren. Kleine Problemzonen an Hüfte und Oberschenkel werden durch die körperumspielende, fließende Schnittform galant kaschiert", erläutert Rose. Piskol ergänzt, dass die Modelle daher gleichermaßen etwas für die typischen Minirockträgerinnen, die jungen Mädchen, und für ältere Frauen seien, die längere Röcke bevorzugen.

Aber die schöne Decke für die heikelsten Problemzonen der Frauen stellt Bedingungen an die Körpergröße, erläutert Gerloff. "Für lange Röcke ist eine gewisse Körpergröße nötig." Sie rät zum knöchel- oder bodenlangen Rock ab einer Größe von circa 1,70 Meter. Wer kleiner ist, sollte ein Modell mit einem Längsschlitz wählen. Simone Piskol rät zu den Röcken schon ab einer Körpergröße von circa 1,65 Meter. Sie findet: Kleinere Frauen sollten besser zu wadenumspielenden Modellen, schlanke Figurtypen auch gerne zu knieumspielenden Röcken greifen.

Die Modedesigner kombinieren die Röcke derzeit gerne mit flachen Schuhen, am besten Ballerinas oder Römersandalen. Doch optimal findet das Piskol nicht - gerade für Frauen mit ein paar Pfund zu viel sei das nicht so gut. "Höhere Schuhe machen den Gang graziler, die Bauchmuskeln werden angespannt, der Oberkörper gerader gehalten, und man schummelt mindestens zwei Kilo weg." Sie rät zu Absätzen mit einer Höhe von vier bis sechs Zentimetern.

(APA/dpa)

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