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Armani legt den Fokus auf Schlangen

25.01.2012 - 12:23
Armani war wieder eine Klasse für sich© APA (epa)Armani war wieder eine Klasse für sich

Reptiliengleich glitten die Models am Dienstag bei Giorgio Armani über den Laufsteg. Der italienische Modemaestro hatte sich in seiner Haute-Couture-Kollektion für Frühjahr/Sommer 2012 am Dienstag von den Metamorphosen der Tierwelt inspirieren lassen und den Fokus dabei auf Schlangen gelegt.

Fast giftig erscheinende Grüntöne, Grau, verwischte Schlangenmuster und elegante Windungen bei denen auf Figur geschnittenen Entwürfen übersetzten das Thema modisch. Zierlich erschienen die schmalen Hosenanzüge, die kleinen Jacken mit Pagodenschulter und die schillernden Cocktailkleider. Der Clou jedoch lag in den Stoffen, die verführerisch schillerten und durch mehrlagige Drapierung, Strukturen oder glänzende Beschichtungen fast dreidimensional wirkten.

Fast die Hälfte der Show bestand aus aufwendigen, oft kostbar bestickten Abendroben, deren Röcke sich dank einer raffinierten Schnitttechnik förmlich um den Körper schwangen. Ein Entwurf aus Tüll nahm die Struktur von Schmetterlingslarven auf, zahlreiche andere imitierten Schlangenhaut auf Seide. Äußerst glamourös erschien diese Schau, fast wie eine Kostümprobe für die Oscar-Nacht. Dass die in der ersten Reihe sitzende Schauspielerin Jessica Chastain vor dem Defilee von ihrer Oscar-Nominierung erfuhr, passte da natürlich perfekt.

Der Promi-Faktor bei der Haute-Couture war überhaupt in dieser Saison recht hoch. Cameron Diaz kam zu Versace, Dior und Chanel, Vanessa Paradis erschien - wohl durch die Trennungsgerüchte entnervt - etwas schmalgesichtig ebenfalls bei Chanel. Gossip-Sängerin Beth Ditto besuchte die Avantgarde: zum Beispiel die junge Iris van Herpen oder Alexandre Vauthier.

(APA/dpa)

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