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Jenseits des Hipsters: Berliner Modewoche startet

16.01.2012 - 15:22
Rund 40 Shows und Präsentationen© APA (dpa/Soeren Stache/Archiv)Rund 40 Shows und Präsentationen

Designer, Models, Einkäufer, Blogger und andere Hipster haben sie fest im Kalender notiert - die zehnte Ausgabe der Berliner Fashion Week. Gezeigt werden die Kollektionen für Herbst/Winter 2012/2013. Die Modewoche startet am 17. Jänner mit kleineren Veranstaltungen, richtig los geht es einen Tag darauf.

Dann beginnt nämlich die dreitägige Modemesse Bread & Butter auf dem alten Flughafen Tempelhof und die Laufstegschauen am Brandenburger Tor. In dem Zelt auf der streckenweise gesperrten Straße des 17. Juni stehen bis Samstag rund 40 Shows und Präsentationen auf dem Programm. Gezeigt werden die Kollektionen für Herbst/Winter 2012/2013. Den Auftakt bestreitet das Label Escada Sport. Das Finale läutet am Freitag (20. Jänner) Michael Michalsky mit seiner "Stylenite" im Tempodrom ein. Das Duo Unrath & Strano lädt seine Gäste zur Show in einen U-Bahnhof am Potsdamer Platz.

Zu den Neuen im Programm gehören der chinesische Designer Wang Yutao, der seine Kollektion in einer Europapremiere vorstellt, und das Berliner Label Issever Bahri. Bei Stammgast Anja Gockel wird sich Model-Ikone Veruschka auf dem Laufsteg zeigen. Die meisten Termine richten sich ans Fachpublikum wie Einkäufer und Mode-Kritiker. Für jedermann zugänglich sind die "Showroom Days" an verschiedenen Orten mit Ausstellungen und Performances. Neben zahlreichen Messen, darunter die Premium am Gleisdreieck, bietet die Fashion Week viel Klatsch und Tratsch bei Empfängen und Partys.

Auf der Dachterrasse des "Hotel de Rome" in Berlin-Mitte öffnet eine Eisbar. In der alten Münzfabrik gibt es das Restaurant "Pret a Diner", ein "Pop-Up", das nach einigen Wochen wieder verschwindet. Wer vor der Modewoche wissen will, wie ein hauptstädtischer Szene-Gänger aussieht, kann sich ein im Internet kursierendes über den "Berliner Hipster" ansehen. Zum Outfit gehören demnach fast zwingend ein Schnauzbart, Hornbrille und Second-Hand-Klamotten.

(APA/dpa)

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