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Gesundheitskolumne II

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Regelmäßig bewegen statt gelegentlich verausgaben

18.01.2012 - 10:09
Sport sollte Spaß machen© APA (dpa/tmn)Sport sollte Spaß machen

Sport ist gesund - aber nur in gewissen Maßen. Besser als ein gelegentlicher, exzessiver Work-out ist regelmäßige körperliche Aktivität.

"Wenn man sich die Evolution der Aktivitätsempfehlungen anschaut, waren wir vor 10, 15 Jahren auf dem Trip: Es muss dreimal pro Woche intensiv Sport getrieben werden", erläutert Prof. Ingo Froböse vom Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln. Heute entferne man sich davon. "Man weiß, dass man 75 Prozent der Menschen nicht zum Sport bringen kann: Die haben keine Lust darauf, für die ist körperliche Aktivität eine Anstrengung, die sie nicht haben wollen."

Dementsprechend gelte inzwischen die Empfehlungen, mindestens fünfmal pro Woche 30 Minuten körperlich aktiv zu sein. Dabei dürfe diese körperliche Aktivität nicht als Sport verstanden, sondern könne verstanden werden als: mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, mittags einen Runde spazieren zu gehen, im Garten tätig zu werden, sich "Bewegungsportionen" im Büro abzuholen.

"Das ist auch körperliche Aktivität, und eine Körperzelle weiß wirklich nicht, ob ich nun mit den Nordic-Walking-Stöcken im Wald unterwegs bin oder ob ich einfach nur auf dem Rad zur Arbeit fahre" sagt Froböse. Sie wisse nur: Mein Besitzer ist unterwegs, und dementsprechend produziert sie Energie. "Es ist wie bei allen Dingen: Die Dosis macht das Gift. Hören Sie also auf Ihren Körper und vergessen Sie nie, mal eine Pause einzulegen" rät der Wissenschaftler.

(APA/dpa)

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