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Witwe von Wlaschek darf nichts verkaufen

22.06.2015 - 10:04
Das Immobilienimperium von Karl Wlaschek im Umfang von 255 Objekten darf nicht filetiert werden.
Erbe von Karl Wlaschek geregelt© APA (Gert Eggenberger)Erbe von Karl Wlaschek geregelt

Das Erbe von Karl Wlaschek umfasst 255 Immobilien, darunter acht Palais. Wlaschek war Eigentümer von rund zehn Prozent aller Gebäude in der Wiener Innenstadt.

Wie das „Wirtschaftsblatt“ berichtet, soll die  Entscheidungsgewalt über das Immobilenvermögen von Karl Wlaschek auf seine Witwe Friederike übergehen. Allerdings soll der Billa-Gründer festgelegt haben, dass sein Lebenswerk für die Nachwelt bewahrt werden muss. So hat Wlaschek in der Stiftungsurkunde der Karl-Wlaschek-Privatstiftung ausdrücklich festgehalten, dass die die Vornahme von Ausschüttungen an Begünstigte „nicht das primäre Ziel der Stiftung“ sei.

Seine Witwe Friederike sitzt gemeinsam mit Stefan Brezovich und Peter Scharinger, den Eigentümern der Maklerfirma ÖRAG im Beirat der Karl-Wlaschek-Privatstiftung, in der das Immobilienvermögen gebündelt ist. Das Begünstigte oder deren Angehörige in den Beirat kommen, hat Wlaschek in den Statuten ausdrücklich verboten. Auch in den Stiftungsvorstand dürfen nach seinem Tod keine seiner Familienangehörigen. 

Immobilienbestand darf nicht verkleinert werden

Zwar sind Verkäufe von Immobilienverkäufe der Stiftung nicht ausdrücklich verboten, sollte es aber zu der Abgabe von Immobilien kommen, so „sind die Verkaufserlöse binnen drei Jahren wieder in Immobilien anzulegen“ legen die Statuten fest. Zu Geld machen wird das Vermögen von Wlaschek deshalb keiner seiner Nachfahren können.

(relevant Redaktion)

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