Es gibt diese alten Häuser, die als verflucht gelten und um die sich die wildesten Gerüchte ranken. So auch im Ort Stinatzerberg, wo einst der Schachgroßmeister Nikolai Rachimov lebte. Und in eben das Haus jenes Schachmeisters zieht Kabarettist Thomas Stipsits in seinem Solo-Kabarettprogramm "Bauernschach". Zu sehen am 12. Februar ab 20:00 Uhr im Stadtsaal in Wien.
In Stinatzerberg lebte einst der Schachgroßmeister Nikolai Rachimov. 1956 wurde Rachimov tot vor einem Schachbrett in seinem Haus aufgefunden. Man munkelt, dass er mit dem Teufel persönlich gespielt habe. Seitdem gilt das Haus als verflucht. Manchmal hört man ein Kinderlachen, und hin und wieder sieht man Schemen hinter den Fenstern. Seit Rachimovs Tod hat niemand mehr das Haus betreten. Bis heute - denn nun zieht der Kabarettist Thomas Stipsits in das Haus ein. Und im Keller findet er ein verstaubtes Schachbrett mit einer Partie im Endspiel vor. Weiß ist am Zug. Und ohne recht zu wissen, auf was er sich da einlässt, zieht Stipsits. Jede Aktion ändert die Verhältnisse auf dem Brett - wie im richtigen Leben.
INFO: Thomas Stipsits: "Bauernschach - ein Winterthriller" - Kabarett, 12. Februar 2012, Beginn: 20:00 Uhr. Stadtsaal Wien, Mariahilfer Straße 81, 1060 Wien. Weitere Informationen unter http://stadtsaal.com und www.stipsits.com.
(APA)

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