Quelle: ZAMG

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Deutsche Fans sehen Nadine Beiler auf Platz 1

12.05.2011 - 10:53
Internetgemeinde sieht Nadine vorne© APAInternetgemeinde sieht Nadine vorne

Wenn die Internetgemeinde Recht hat, muss sich Österreich am Donnerstagabend keine Sorgen um den Einzug ins Finale des Eurovision Song Contest 2011 machen. Auf der offiziellen Internetseite http://www.eurovision.de, die über die 19 Teilnehmerländer des anstehenden zweiten Halbfinales abstimmen lässt, wird Nadine Beiler mit ihrem Beitrag "The Secret is Love" klar auf Platz 1 gesehen - mit Abstand.

So lässt die Tirolerin mit einem Durchschnitt von 6,35 Sternen (von möglichen zehn) die Konkurrenz klar hinter sich. Auf Platz 2 sehen die Netzuser Bosniens Dino Merlin mit "Love In Rewind" und 6,16 Sternen. Auf Platz 3 folgt Schwedens Beau Eric Saade mit "Popular".

Weiters für das Finale des Musikmegaevents am 14. Mai in der Düsseldorf Arena qualifiziert wären überdies Estland, Rumänien, Irland, Dänemark, Bulgarien, Slowakei und Lettland, ginge es nach den knapp 16.700 Internetnutzern, die bis Donnerstagvormittag ihre Stimme abgegeben hatten. Die ersten zehn Plätze der 19 Halbfinalisten schaffen den Einzug in die Endrunde, in der dann 25 Länder gegeneinander antreten. Die Hälfte des Votums setzt sich aus den Publikumsstimmen des heutigen Abends zusammen, die andere aus den Stimmen der Fachjurys, die bereits am gestrigen Mittwoch eingeholt wurden. Dazu hatten sich alle Künstler für ihren Auftritt vor leerer Halle eingefunden.

Die Arena beeindruckt dabei allein schon durch ihre schiere Größe. Unter dem verschließbaren Dach der 2005 eröffneten Multifunktionshalle werden beim Finale 36.000 Besucher auf bunten Schalensitzen Platz finden. Beeindruckend ist dabei zuvorderst die gigantische, 60 mal 18 Meter hohe LED-Wand hinter der vulkanisch geformten Bühne, die Hintergründe jedweder Art in frappanter Plastizität darstellt - vom Zirkuspferd und samtroten Vorhang bei Bosniens Beitrag "Love in Rewind" (Dino Merlin), über comicartige Hochhauslandschaften bei Estlands "Rockefeller Street" (Getter Jaani) bis zu steigenden Kristallen bei Nadine Beilers Hymne.

Zugleich erlaubt die Bühnenkonstruktion erstaunlich schnelle Umbauten zwischen den einzelnen Nummern, die von kurzen "Postkarten", Einspielfilmchen, eingeführt werden. Dabei wird je eine deutsche Stadt gezeigt, in der sich Sportler, Künstler oder Studierende aus dem jeweiligen Starterland betätigen. So erklimmen im österreichischen Vorfilm zwei alpenländische Extremkletterer die sächsische Schweiz.

(APA)

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