Für seine "lebhafte Wiedergabe" der Ära kurz vor der französischen Revolution hat der britische Autor Andrew Miller den mit 35.000 Pfund (42.000 Euro) dotierten Costa Book Award bekommen. Im Historienroman "Pure" wird ein junger Ingenieur nach Paris abberufen, um dort einen zerfallenden und überbelegten Friedhof abzureißen.
Der Roman sei stylisch und fesselnd, hieß es bei der Preisvergabe am späten Dienstagabend in London. Die Jury war in ihrer Entscheidung gespalten, um Haaresbreite hätte der Favorit Matthew Hollis mit seiner Biografie über den Dichter Edward Thomas gewonnen. Der 51 Jahre alte Miller betonte, mit dem Preisgeld werde er sich zwar den einen oder anderen "frivolen" Luxus wie etwa ein Paar Schuhe gönnen. Vor allem aber wolle er es in seinen Lebensunterhalt stecken, um ein neues Buch schreiben zu können.
(APA/dpa)

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