Quelle: ZAMG

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Thriller-Tipp: Pollans "Die Strafe Gottes"

20.04.2011 - 12:33
Neuerscheinung: Ein Ex-Offizier sowie Jurist mit Harvard-Background packt Insiderwissen in sein Debüt - und den Leser mit Biowaffen-Szenarien am Nerv.
© Salis Verlag

"Mir hat es Spaß gemacht, diesen Thriller zu schreiben" - ein etwas überraschendes Statement des Autors, Thomas Pollan, angesichts der Thematik: In dem soeben erschienenen Thriller "Die Strafe Gottes" (Salis Verlag, Zürich) geht es nämlich um einigermaßen düstere wie apokalyptische Szenarien.

Zur Story: Der Abschluss der UNO-Biowaffenkonvention ist ins Stocken geraten. Die Entwicklungsländer, angeführt von der belarussischen Regierung, blockieren die Verhandlungen. Alle Hoffnungen, die weltweiten Biowaffenarsenale doch noch unter internationale Kontrolle zu stellen, liegen jetzt auf einem Mann: Jack Wilda. Allein: Der Antiheld ist er ein wandelndes Wrack, ausgeliefert dem Alkohol, seinen Launen und Panikattacken. Bevor er sich ausführlicher dem Oligarch Bugarov und einem mafiösen Kartell oder den Gerüchten von ex-sowjetischen Biowaffenlabors widmen kann, bricht in Europa die Pest aus...

Den "Spaß" des Autoren liest man allerdings in der Tat: In seinem ersten Thriller lässt er mit viel Verve und Insiderkenntnissen die Rasanz, Aktualität und Brisanz rund um diese aufwühlende Story aufeinander prallen: Spannung - nicht nur für Verschwörungstheoretiker!

Zum Autor: Thomas Pollan (*1971) studierte Jura und Politikwissenschaften in Wien, Hamburg, an der New York University und der Harvard University. Er begann seine berufliche Laufbahn als Offizier, war danach als Jurist tätig und arbeitet seit dem Jahr 2000 als Anwalt und politischer Berater in den USA und Europa. Er hat bisher vor allem Bücher und Artikel zu außenpolitischen Themen veröffentlicht.

rel.red.

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