Quelle: ZAMG

Interviews

Haus der Geschichte in NÖ zählte bisher 100.000 Besucher

02.10.2018 - 15:54
Im kommenden Jahr wird es zwei Sonderausstellungen geben© APA (Archiv)Im kommenden Jahr wird es zwei Sonderausstellungen geben

Das Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich hat seit Eröffnung im September des Vorjahres 100.000 Besucher verzeichnet. Rund 1.400 Führungen habe es bisher gegeben, davon 760 interaktive Vermittlungsprojekte mit Schulen, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) in einer Pressekonferenz mit Geschäftsführer Matthias Pacher und dem wissenschaftlichen Leiter Christian Rapp am Dienstag.

"Die Planungen, Ziele und Erwartungen wurden bei weitem erfüllt", betonte Mikl-Leitner, die das Haus der Geschichte in St. Pölten - das erste Österreichs - als "Kompetenzzentrum für unsere Geschichte, ein Kompetenzzentrum für Zeitgeschichte" bezeichnete. Es handle sich um ein "Museum auf international hohem Niveau" mit einer guten Reputation auch im Ausland. Das Haus der Geschichte erfülle die Funktion einer Drehscheibe bzw. Plattform für Geschichtsvermittlung, verwies Geschäftsführer Pacher auf mehr als 40 Veranstaltungen, darunter das Zeitzeugen-Forum "Erzählte Geschichte" mit Gästen wie dem Holocaust-Zeitzeugen Marko Feingold, Widerstandskämpferin Käthe Sasso oder Schriftsteller Peter Turrini.

Das Museum Niederösterreich besteht aus dem Haus der Geschichte und dem Haus der Natur. Auf 3.000 Quadratmetern mit über 2.000 Objekten, davon 800 aus den Landessammlungen Niederösterreich, präsentiert das Haus mit einer laufend erneuerten Dauerpräsentation und einer Sonderausstellung die Geschichte Niederösterreichs im zentraleuropäischen Kontext. Bis 24. März 2019 wird "Die umkämpfte Republik - Österreich 1918-1938" gezeigt. Im kommenden Jahr wird es zwei Sonderausstellungen geben: "Meine Jugend - Deine Jugend: Eine Generation schreibt Geschichte" als partizipatives Projekt ab 26. April und "Die Welt der Spionage" ab 6. September.

In puncto Kooperationen nannte Rapp die Ausstellung "1848 - Die vergessene Revolution", die in Zusammenarbeit mit dem Verein für Geschichte der ArbeiterInnenbewegung und dem Österreichischen Staatsarchiv entstand und bis Ende Oktober im Palais Niederösterreich in Wien zu sehen ist. Mitte Oktober startet ein Programmschwerpunkt zum Thema Frauenwahlrecht, bei dem unter anderem mit der Österreichischen Gesellschaft für Zeitgeschichte zusammengearbeitet wird.

(APA)

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