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Berlinale-Wettbewerb komplett

31.01.2012 - 12:59
Bei der Berlinale werden fast 400 Filme gezeigt© APA (dpa)Bei der Berlinale werden fast 400 Filme gezeigt

Der Wettbewerb der 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin (9. bis 19. Februar) ist komplett. Als 18. und letzten Film für das Rennen um den Goldenen Bären gab das Festival am Dienstag die chinesische Regiearbeit "Bai lu yuan" (White Deer Plain) von Wang Quan'an bekannt.

Der Regisseur hatte vor zwei Jahren mit seiner Tragikomödie "Tuan Yuan" ("Apart Together") die Berlinale eröffnet. Wang Quan'an wurde für das Drehbuch zu dem Film mit einem Silbernen Bären ausgezeichnet. Auch drei deutsche Filmemacher haben Bären-Chancen: Christian Petzold mit "Barbara", Hans-Christian Schmid mit "Was bleibt" und Matthias Glaser mit "Gnade".

Die Regisseurin Ulrike Ottinger ("Prater", "Freak Orlando") wird mit einem Teddy Award für ihr Lebenswerk geehrt - als "wahre Avantgardistin", wie es in der Mitteilung des schwul-lesbischen Filmpreises heißt. Außerdem erhält der Underground-Schauspieler Mario Montez eine Trophäe als "Pate aller Superstars". Der Preis, der am 17. Februar zum 26. Mal verliehen wird, würdigt schwule und lesbische Werke bei den 62. Internationalen Filmfestspielen Berlin. Zugleich ist der Teddy eine der größten Partys zur Berlinale.

Das weltweit größte Publikumsfestival zeigt vom 9. bis 19. Februar fast 400 Filme aus aller Welt. Stars wie Hollywoodschauspielerin Angelina Jolie, Oscar-Anwärterin Meryl Streep und Teenie-Schwarm Robert Pattinson haben bereits ihr Kommen angesagt. Österreichische Filme laufen größtenteils in Nebenschienen: Im Panorama gastieren "Die Wand" von Julian Pölsler, "Kuma" von Umut Dag und "Glaube Liebe Tod" von Peter Kern, im Forum "What Is Love" von Ruth Mader und "Spanien" von Anja Salomonowitz. Einzig im Kurzfilmwettbewerb, den Berlinale Shorts, ist mit "zounk!" von Billy Roisz ein österreichisches Video im Bären-Rennen. In der Sektion Generation läuft zudem Nikki Schusters kurze Animation "Berlin Recyclers".

Weitere Informationen unter: http://www.berlinale.de

(APA/dpa)

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