In der Wiener Staatsoper steht im kommenden Jahr eine Novität an. Man feiert am 10. Jänner den Auftakt zu einem neuen Zyklus mit Solistenkonzerten renommierter Sänger, die lediglich von Soloinstrumenten begleitet werden. Ursprünglich sechsteilig angelegt, hätte die Liederabendreihe bereits am 20. September mit Bassbariton Thomas Quasthoff starten sollen, der aber krankheitsbedingt absagen musste.
Nun lädt Tenor Michael Schade zum Auftakt am 10. Jänner um 20 Uhr zu Franz Schuberts "Die schöne Müllerin" und hat sich dafür prominente Begleitung am Klavier geholt: Starpianist Rudolf Buchbinder dürfte mit dem Solistenkonzert sein Debüt an der Staatsoper feiern. Bereits am 20. Jänner folgt dann die deutsche Sopranistin Diana Damrau mit einem breiten Programm, das sich neben Schubert-Weisen wie "Gretchen am Spinnrad" oder Richard Strauss' "Beim Schlafengehen" vor allem auf französisches Repertoire konzentriert. So sind in der Staatsoper Klänge von Komponisten wie Reynaldo Hahn, Ernest Chausson oder Henri Duparc zu hören. Begleiten lässt sich Damrau dabei nicht vom Klavier, sondern von Xavier de Maistre - an der Harfe.
In weiterer Folge bis zum Ende der Spielzeit haben sich Tenor Roberto Alagna am 8. Februar, Staatsopern-Doyenne Edita Gruberova am 26. April und Bariton Matthias Goerne am 30. Mai angekündigt.
(APA)

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