Quelle: ZAMG

Die 3D-Messlatte liegt wieder höher

23.06.2010 - 14:02
LG verblüfft auf der "Display Week" in Seattle mit einem Mega-Screen: 2,13 Meter Bilddiagonale, 3D in vierfacher FullHD-Auflösung.
© LG Display

Die "Society for Information Display" (SID) ist die führende globale Vereinigung, wenn es um elektronische Darstellungstechnologie geht. Wenn die SID zur jährlichen Messe "Display Week" lädt, steht die Branche Spalier. So auch kürzlich, im frühsommerlichen Seattle.

Einig ist man sich, dass 3D "the next big thing" sein wird. Die Hersteller wetteifern in der Produktion von 3D-tauglichen TV-Geräten und Screens. Der südkoreanische Hightech-Spezialist LG hat sich schon seit geraumer Zeit mit Wucht diesem Thema gewidmet und konnte auch auf der "Display Week" wieder die Latte für die Konkurrenz ein wenig höher legen.

Satte 2,13 Meter (!) misst die Bilddiagonale eines LG-Prototypen. Und damit auch bei diesen Monsterdimensionen die Bildschärfe bei 3D-Betrieb nichts zu wünschen übrig lässt, stattet LG das Gerät mit einer Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten aus - das ist das Vierfache von herkömmliche FullHD-Fernsehern. Ein Name für dieses Auflösungs-Wunder war offenbar auch schnell gefunden: "Ultra HD".

Die verwendete Direct-LED-Backlight-Technologie weist nicht nur Vorteile bei der Bildqualität auf, sondern ist darüber hinaus besonders energieeffizient und ermöglicht dünnere Bildschirme als etwa herkömmliche LCD-Displays. Weiters bemerkenswert: Im Rahmen des Screens sind Infrarotsensoren integriert, die Berührungen auf dem Display orten können und somit das Gerät auch mit dem Finger steuerbar machen.

Ob und wann das Gerät auf den österreichischen Markt kommt, ist ungewiss. Man kann ja schon mal mit dem Errichten eines entsprechend dimensionierten Wohnzimmer beginnen...

(rel.red.)

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