Wie aus dem Umfeld von Papst Benedikt XVI zu hören ist würde das Oberhaupt der katholischen Kirche in Zukunft gern umweltschonend unterwegs sein. Kardinal Giovanni Lajolo dazu: "Benedikt würde ein Elektroauto sicherlich einem Fahrzeug mit konventionellem Antrieb vorziehen." Beim Fuhrpark des Vatikans, der von der Größe her keinen Vergleich mit dem eines Autoverleihs scheuen muß, könnte so auch einiges an CO2-Emissionen eingepspart werden.
Die Äußerungen wurden anlässlich der Vorstellung eines Buches über das ökologische Engagement im Vatikan publik. Die deutsche Firma Solarworld erklärte, bereits mit der Kirchenführung über diese Idee gesprochen zu haben. Im Moment gebe es aber noch Sicherheitsbedenken des Vatikans, sagte Marketingleiter Milan Nitzschke.
Auch im Kirchenumfeld gebe es anscheinend noch immer einige, die fälschlicherweise glauben, ein Elektrofahrzeug sei einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor in der Beschleunigung unterlegen. Der Papst könnte durch den Umstieg auf ein Elektroauto ein wichtiges Zeichen in der Bevölkerung (zumindest dem Teil der noch nicht aus der Kirche ausgetreten ist) für nachhaltige Mobilität setzen. Und seinen obersten Chef würde der Umstieg wohl auch freuen.

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