Die damals dreizehnjährige Hawaiianerin Bethany Hamilton war schon vor dem 31. Oktober 2003 berühmt. Sie zählte zu den talentiertesten Nachwuchssurferinnen Amerikas. Zu Weltruhm sollte ihr aber erst ein tragisches Ereignis an eben jenem 31. Oktober verhelfen.
Bei einer Surfsession am Reef im Norden Kauais wird das Mädchen von einem Tigerhai angegriffen. Sie überlebt zwar schwer verletzt, verliert aber ihren linken Arm. Trotzdem steht Bethany nur vier Wochen später wieder auf dem Brett. "Ich war so glücklich, wieder draußen auf dem Wasser zu sein," erzählt die hübsche Hawaiianerin.
Nur zwei Jahre nach ihrem schweren Unfall wird sie amerikanische Surfmeisterin ihrer Altersklasse, 2009 Zweite bei den australischen Jugendmeisterschaften und fährt seit 2008 als Profi Qualifikationen für die ASP World Series, in denen die besten 16 Fahrerinnen der Welt antreten.
Die beeindruckende Geschichte von Bethany wurde erst vor kurzem unter dem Titel "Soulsurfer" verfilmt und kommt am 8. April in die amerikanischen Kinos. Nachdem eine ähnliche Geschichte aktuell gerade die Massen bewegt, dürfte wohl auch "Soulsurfer" ein voller Erfolg werden. Hut ab vor solchen Leistungen.

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