58 Milliarden Papierbecher werden jedes Jahr weggeworfen - nicht recycelt, sondern wirklich weggeworfen, das betont Beta Cup auf der seiner Website. Um diese große Zahl etwas zu veranschaulichen, stellt die Initiative auch Vergleiche an: So werden, zum Beispiel, jedes Jahr 20 Millionen Bäume für die Herstellung von Papierbechern gefällt.
Deshalb initiiert Beta Cup einen offenen Wettbewerb, bei dem jeder seine Idee für eine Verbesserung dieses Zustandes einbringen kann. Alle Einfälle werden online publiziert und von den Usern kommentiert. Beta Cup empfiehlt deshalb, eine Idee möglichst früh einzureichen, um vom Feedback zu profitieren und sie weiter zu entwickeln.
Für alle eingereichten Innovationen gilt, dass sie möglichst nachhaltig sein sollten. Zwar gibt es bereits Alternativen zu Papierbechern, diese haben sich jedoch noch nicht massenwirksam durchgesetzt. Auch die Nachhaltigkeit der Produktion ist oft unklar, genauso wie die Antwort auf die Frage, ob die Herstellung nicht mehr Ressourcen verbraucht, als die Verwendung von Papierbechern.
Deshalb ist man jetzt auf der Suche nach einer Art "user friendly"-Variante eines wieder verwendbaren Bechers, die in ihrem gesamten Herstellungsprozess umwelt- und ressourcenschonend ist. Ein weiteres wichtiges Kriterium: Die Idee muss gut umsetzbar sein, vorhandene und neue Technologien sollen bei der Entwicklung eine Rolle spielen. Gibt es noch keine Umsetzungsmöglichkeit, sollte die Idee auch Gedanken für eine solche beinhalten.
Die Einreichphase für den Wettbewerb beginnt am 1. April und endet am 1. Juni. Wer bis dahin schon ein wieder verwendbares Kaffeebehältnis sucht, kann den " I am not a paper cup"-Becher von DCI in verschiedenen Onlineshops bestellen. Der sieht genauso aus wie der typische coffee-to-go-Becher, ist aber aus Porzellan und Silikon, mikrowellenfest und kann im Geschirrspüler ausreichend gereinigt werden.
(GILLOUT)

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