Eine Tracking-Nummer auf der Verpackung wird in ein Suchfeld eingegeben, und schon weiß der Verbraucher, wo die Zutaten für seine Schokolade angepflanzt wurden. Dieses Konzept macht Schule bei Schokoladefabriken, die high-end-Produkte verkaufen.
Es soll dem Konsumenten die Möglichkeit geben, die nachhaltige Produktion nachzuvollziehen. Gleichzeitig versteht man darunter auch Bio-Qualität und fairen Handel von der Kakaobohne bis zur fertig verpackten Schokolade. Zwei der Firmen, die solche Produkte in Österreich anbieten, sind Zotter und Original Beans.
Zotter setzt dabei auf die durchgängige Anwendung von Standards, die garantieren sollen, dass die Schokolade vom Anfang bis zum Ende der Produktionskette fair gehandelt ist. Auch Bio wird groß geschrieben: Zotter ist "nicht nur einer der wenigen europäischen Kakaodirektverarbeiter, sondern der Einzige, der von der Bohne weg (bean-to-bar) ausschließlich in BIO und FAIR Qualität produziert", so informiert die Webseite des Herstellers.
Die Nachhaltigkeit wirklich selbst verfolgen kann man mit den Süßigkeiten bei Original Beans. Das Unternehmen ist international - mit Sitzen in Großbritannien, den USA, Deutschland und den Benelux-Staaten. Es setzt auf nachhaltige Produktion, unter anderem in Zusammenarbeit mit verschiedenen Gütesiegeln wie Organic, Rainforest Alliance oder FairTrade.
Der besondere Clou für Konsumenten der Original Beans-Schokolade ist aber die "traceability" des Nachhaltigkeitseffekts der Schokolade: Für jede verkaufte Tafel wird ein neuer Baum im Regenwald gepflanzt; auf der Verpackung ist eine "tracking number" aufgedruckt, die man auf der Webseite eingeben kann. Sie zeigt den Standort eines neu gepflanzten Baumes.
Bei der Auswhal der Bäume wird darauf geachtet, dass nicht nur die Bestände seltener Kakaopflanzen erneuert, sondern verschiedene Arten von Bäumen gepflanzt werden, damit die Pflanzenvielfalt erhalten bleibt und alte Regenwaldbestände durch die neuen Pflanzen geschützt werden.
(GILLOUT)

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