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In zwei Tagen mehr Regen als normal im ganzen Jänner

06.01.2013 - 11:25
Hochwassersituation sollte sich langsam entspannen© APA (Aktivnews)Hochwassersituation sollte sich langsam entspannen

In einigen Teilen Österreichs ist innerhalb von 48 Stunden mehr Regen gefallen als normal im ganzen Jänner. Jetzt ist das Gröbste ausgestanden: Nach den heftigen Niederschlägen beruhigt sich am Sonntag das Wetter im Großteil Österreichs. Laut ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik) klingt der Regen im Bergland von Ober- und Niederösterreich allerdings erst am Montag ab.

Die Hochwassersituation sollte sich langsam entspannen, hieß es. "Am stärksten war der Regen an der Nordseite der Alpen, vom Tiroler Unterland bis zur nördlichen Obersteiermark und zu den Voralpen von Oberösterreich und Niederösterreich. Hier gab es an vielen unserer Mess-Stationen in nur 48 Stunden so viel Niederschlag wie im langjährigen Mittel im gesamten Jänner", erklärte Alexander Ohms von der ZAMG.

"Stellenweise waren es sogar 50 Prozent mehr als im Jännermittel. So wurden in Mondsee und in Windischgarsten rund 160 Millimeter Niederschlag in 48 Stunden gemessen. Im langjährigen Durchschnitt gibt es im gesamten Jänner in Mondsee 107 Millimeter, in Windischgarsten 97 Millimeter."

Auch die Schneemengen im Hochgebirge sind beachtlich: So sind in den Nordalpen oberhalb von 1.800 Meter Seehöhe verbreitet 50 bis 100 Zentimeter Neuschnee zusammengekommen, vereinzelt sogar 150 Zentimeter. Da die Regenmengen aktuell nicht mehr so groß sind und die Schneefallgrenze auf 900 bis 400 Meter sinkt, sollte sich die Hochwassersituation laut dem Meteorologen langsam entspannen. Muren sind weiterhin möglich, da die Böden völlig durchnässt sind.

Der weitere Trend ist momentan noch sehr unsicher. Ohms: "In der kommenden Woche kühlt es zwar deutlich ab, und es kann bis in viele Täler schneien. Aber ein dauerhafter, richtiger Hochwinter ist vorerst nicht in Sicht."

(APA)

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