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Extreme Hitzewelle und Waldbrände in Australien

05.01.2013 - 14:37
Zahlreiche Häuser wurden Raub der Flammen© APA (epa)Zahlreiche Häuser wurden Raub der Flammen

Große Teile Australiens leiden weiter unter den Rekordtemperaturen und extremer Buschbrandgefahr. Im Bundesstaat Victoria starb eine junge deutsche Touristin auf einem abgelegenen Pfad. Auf der Insel Tasmanien mussten am Samstag Hunderte Einwohner und Touristen über das Meer vor Waldbränden fliehen. Tausende sitzen aber noch immer im Südosten der Insel fest.

Besonders betroffen waren die Ortschaft Dunalley etwa 60 Kilometer südlich der Hauptstadt Hobart und weitere nahe gelegene Fischerorte. Mindestens 100 Häuser fielen den Flammen zum Opfer. In Dunalley seien die Schule, die Polizeiwache eine Tankstelle und eine Bäckerei niedergebrannt, sagte Tilyard. Einige Menschen hätten alles verloren, berichtete Reiseveranstalter Nick Wardlaw.

Die Polizei fürchtet, dass in Dunalley ein Mann ums Leben kam. Eine Feuerwehrmannschaft sei von dem Feuer eingeschlossen worden, sagte Polizeisprecher Scott Tilyard. Sie hätten sich ins Feuerwehrauto flüchten müssen und von dort aus einen Mann gesehen, der versucht habe, sein Anwesen vor dem Brand zu schützen. Die Feuerwehrleute hätten aber nicht zu ihm gelangen können, weil es zu gefährlich gewesen sei.

In Port Arthur würden noch 700 Menschen auf die Evakuierung der früheren Strafkolonie warten, größtenteils Touristen. 3.000 Mahlzeiten seien in der betroffenen Region verteilt worden, so Tilyard.

In ganz Australien ist die Feuerwehr wegen der großen Hitze in Alarmbereitschaft. Das Risiko weiterer Buschbrände sei angesichts der hohen Temperaturen und teils heftigen Windes landesweit enorm hoch, warnten die Behörden. In Hobart kletterte die Temperatur auf den Rekordwert von 41,8 Grad. Perth war so heiß wie seit 80 Jahren nicht. In Wudinna in Südaustralien wurden 47 Grad gemessen, in Melbourne 41 und in Adelaide 44.

Eine deutsche Urlauberin brach Medienberichten zufolge bei Temperaturen rund um 40 Grad auf einem abgelegenen Pfad im Bundesstaat Victoria zusammen und erlitt einen Herzstillstand. Mit einem Freund sei die 31-Jährige auf dem Weg zurück zu ihrem Campingplatz gewesen, schrieb die Zeitung "Sydney Morning Herald" am Samstag.

(APA/dpa)

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