Im US-Bundesstaat Alabama ist am Donnerstag ein Mann 17 Jahre nach der Ermordung seiner Ex-Freundin mit einer Giftspritze hingerichtet worden. Der 50-jährige Holly Wood verzichtete nach Angaben von Gefängnisbeamten in Atmore darauf, letzte Worte zu sprechen. Zwei seiner Schwestern, die der Hinrichtung beiwohnten, weinten und beteten laut. Es war die vierte Hinrichtung in diesem Jahr in Alabama.
Wood war nach dem Urteil des Gerichts 1993 in die Wohnung seiner Ex-Freundin eingebrochen und tötete sie mit einem Kopfschuss. Seine Anwälte hatten darauf verwiesen, das Woods Verteidiger im Prozess nicht darauf hingewiesen hätten, dass er einen Intelligenzquotienten unter 70 habe. Die Anklage erklärte dagegen, es liege keine geistige Behinderung vor. Das Oberste US-Gericht hatte ein letztes Gnadengesuch abgelehnt. Es war die vierte Hinrichtung in diesem Jahr in Alabama.
(APA/ag.)

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