Quelle: ZAMG

Interviews

Thema Europäische Union

Kolumne

Wirtschaftskolumne

Gesundheitskolumne

Nach Schneechaos: Stau auf A4 löst sich auf

16.03.2013 - 20:22
Stau reichte bis zu 25 Kilometer zurück© APA (Teske)Stau reichte bis zu 25 Kilometer zurück

Nach dem Schneechaos der vergangenen Tage in Ungarn ist am Samstagabend die Lkw-Kolonne auf der Ostautobahn (A4) im Burgenland vor dem Grenzübergang Nickelsdorf langsam in Fahrt gekommen. Der Stau reichte allerdings zunächst immer noch etwa 15 bis 17 Kilometer bis zum Parkplatz Neusiedl am See zurück. Der Stau hatte am Nachmittag eine Länge von bis zu 25 Kilometer erreicht.

Mittlerweile habe man die Information, dass der Verkehr ins Rollen gekommen sei, teilte die Landespolizeidirektion Burgenland auf APA-Anfrage mit. "Die linke Fahrbahn ist jetzt in Richtung Ungarn für Pkw frei geräumt. Der Pkw-Verkehr fließt", schilderte ein Polizist. Die Pkw wurden nicht mehr bei der Anschlussstelle Gols abgeleitet. Am Abend kam dann auch der Lkw-Verkehr allmählich wieder in Fahrt.

Zur Versorgung der im Stau stehenden Autofahrer hatten Polizei und Bezirkshauptmannschaft Samstagnachmittag das Rote Kreuz angefordert. Mitarbeiter der Hilfsorganisation fuhren auf der Gegenfahrbahn die gesamte Strecke ab. Es hätten sich jedoch keine Pkw mehr im Stau befunden, so Sprecher Tobias Mindler zur APA. Die Autos seien offenbar bereits erfolgreich aus dem Stau abgeleitet worden. Und die Lkw-Fahrer seien ohnedies auf derartige Situationen eingestellt.

Am Nachmittag konnte die Mannschaft der Asfinag ihren Schneeräumeinsatz in Ungarn beenden und machte sich mit ihren Räumfahrzeugen auf den Weg zurück nach Österreich. Der ungarische Einsatzleiter habe sich sehr herzlich für die rasche, unkomplizierte Hilfe sowie für die "hervorragende Arbeit" bedankt, hieß es in einer Aussendung.

Das Schneechaos in Ungarn ließ am Samstag langsam nach. Die Autobahn M1 nach Budapest - die Hauptroute aus Richtung Wien - war schließlich nach mehr als zwei Tagen wieder weitgehend frei. Es gab laut ÖAMTC aber noch Behinderungen wegen Autos, die abgestellt worden waren, als die Reisenden in Notunterkünften untergebracht worden waren. Die Polizei riet weiter von Fahrten nach Ungarn ab, wenn dies nicht unbedingt notwendig sei.

(APA/ag.)

Home
Politik
Chronik
Wirtschaft
Sport
Kultur
Society
Life
Reise
Motor
Hightech