Wien Wolkig Nebel 6.9°C
Quelle: ZAMG

Relevante Jobs

Kolumnen

Renate Rossbacher

kulturlounge Petrarca, Art Garfunkel, Paulo Coelho, Simone de Beauvoir: berühmte Wanderer und Pilger.


Markus Berndt

HR quergedacht Die ignorierten eierlegenden Wollmilchsäue.


Dr. Erdal Cetin

Inside OP Fersensporn: Schmerzhaft und langwierig zu behandeln.


Werner Becher

FrechDAX Bye Bye, Griechenland.


Manuel Simbürger

Inside Out Jump the Shark: Welche Stars uns schon viel zu lange nerven.


Sascha Bém

provokant Gut, dass Krise ist: Ein brennender Hut kann den Haircut ersparen.


Ute Rossbacher

Media's Digest Nach dem Motto "Alles Leben ist Problemlösen": der Serienklassiker "Roseanne".

Europäische Union

Interviews

Bildergalerien

Weitere Meinungsthemen

Kolumne

Kolumne: Media's Digest

Literaturkolumne

Kolumne

relevant

Wirtschaftskolumne

Gesundheitskolumne I

Gesundheitskolumne II

Dr. Erdal Cetin

Immer mehr Krankheitsfälle in Pakistan

09.09.2010 - 11:19
Menschen leiden an Durchfall oder Hautkrankheiten© APA (epa)Menschen leiden an Durchfall oder Hautkrankheiten

Die Hilfsorganisation Oxfam schlägt Alarm: Rund sechs Wochen nach Beginn der verheerenden Flutkatastrophe in Pakistan steige die Zahl der Krankheitsfälle von Tag zu Tag. Immer mehr Menschen litten an Durchfall, Hautkrankheiten, Atemwegsinfektionen und Malaria, teilte Oxfam am Donnerstag in Neu Delhi mit. Eine Gesundheitskrise scheine unvermeidlich.

Nach Informationen der Hilfsorganisation sei allein die Zahl der Hauterkrankungen von 260.000 auf rund 860.000 gestiegen, auch die anderen Krankheitsfälle hätten sich in etwa verdreifacht. Mehr als 21 Millionen Menschen seien von der Flut betroffen, rund zehn Millionen seien obdachlos. Besonders sauberes Wasser werde dringend benötigt, Fäkalien und Tierkadaver verseuchten das Wasser mit Keimen. Lebensnotwendig seien ebenso sanitäre Anlagen und medizinische Hilfe. Erst mit dem Rückgang des Hochwassers würden die Zerstörungen offenbar, betonte Oxfam.

Wesentlich mehr Geld für die Hilfsmaßnahmen sei erforderlich, als ursprünglich angenommen. 460 Millionen Dollar (362 Mio. Euro) hatte sich die UNO vor Wochen für ihre Sofortmaßnahmen von den Mitgliedstaaten gewünscht. Diese Summe reicht nach Einschätzung von Oxfam absolut nicht aus und müsse verdreifacht werden. Die UNO plant für Mitte September eine Geberkonferenz.

(APA/dpa)

Home
Meinung
Politik
Chronik
Wirtschaft
Sport
Kultur
Society
Life
Reise
Motor
Hightech