In China hat es zum zweiten Mal innerhalb eines Monats einen Vogelgrippe-Todesfall gegeben. Ein 39-jähriger Mann sei am Sonntag im Südwesten des Landes durch den "hochgradig tödlichen" Erreger des Typs H5N1 ums Leben gekommen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Zuletzt war am 31. Dezember in der an Hongkong grenzenden Stadt Shenzhen ein Busfahrer an Vogelgrippe gestorben.
Das jüngste Opfer habe am 6. Jänner Fieber bekommen, berichtete Xinhua. Der Mann sei am Sonntag in einem Spital in Guiyang in der Provinz Guizhou seiner Krankheit erlegen, nachdem er drei Tage lang auf der Intensivstation behandelt worden war. Bei 71 Menschen, mit denen er zuvor Kontakt hatte, seien bisher keine Symptome beobachtet worden, schrieb die Agentur.
Die gegenwärtig grassierende Variante des H5N1-Virus tötet fast alle Vogelarten, die an ihr erkranken, und bis zu 60 Prozent aller infizierten Menschen.
(APA/dpa)

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