Bei tropischen Stürmen und Überschwemmungen sind in Mosambik in den vergangenen vier Tagen mindestens fünf Menschen getötet worden. Über 5.000 Familien vor allem im Süden des Landes mussten ihre Häuser wegen der Überflutungen verlassen, berichteten die Behörden in der Hauptstadt Maputo. Insgesamt seien fast 3.000 Häuser zerstört worden, so der Direktor des nationalen Katastrophenschutzes.
Auch das benachbarte Südafrika leidet nach einer langen Trockenheit unter Regenfluten. In den vergangenen Tage wurden deshalb Teile des südafrikanischen Krüger-Nationalparks geschlossen. Zahlreiche Menschen, unter ihnen Touristen und Schüler einer überschwemmten Schule, mussten zum Teil mit Hubschraubern gerettet werden.
In Mosambik wurde die Bevölkerung am Freitag vor weiteren Stürmen und Überschwemmungen gewarnt. Viele Straßen im Land sind unpassierbar, die Flusspegel steigen weiter an. Im Jahr 2000 waren bei Überflutungen in Mosambik etwa 700 Menschen getötet worden, eine halbe Million Menschen wurde obdachlos.
(APA/dpa)

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