Erstes Entspannungszeichen in Pakistan: Die von den Überschwemmungen massiv bedrohte 300.000-Einwohner-Stadt Thatta im Süden des Landes wird womöglich doch von den Wassermassen verschont. Die Fluten des über die Ufer getretenen Flusses Indus hätten ihre Richtung geändert, sagte ein Behördenvertreter am Montag. "Das Wasser fließt weg von den bewohnten Gebieten und der Pegel ist auch gesunken."
Wegen der herannahenden Wassermassen waren nahezu alle 300.000 Einwohner am Wochenende aus Thatta geflohen. In der Region sind mehr als zwei Millionen Menschen obdachlos. Thatta liegt in der Provinz Sindh, die derzeit am schlimmsten von den Wassermassen bedroht ist. Durch die Überschwemmungen wurden in Sindh seit Anfang August sieben Millionen Menschen aus ihren Häusern vertrieben.
(APA/ag.)

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