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Extrembergsteiger Ueli Steck beim Mount Everest verunglückt

30.04.2017 - 16:11
Der 40-jährige Schweizer war allein unterwegs© APA (AFP)Der 40-jährige Schweizer war allein unterwegs

Der Berner Extrembergsteiger Ueli Steck ist Sonntagfrüh beim Mount Everest in den Tod gestürzt. Der 40-Jährige befand sich auf einer Vorbereitungstour zur Akklimatisierung, als er abstürzte. Steck sei allein unterwegs gewesen, als er zwischen Camp I und Camp II am Fuß des Everests 1.000 Meter in die Tiefe gestürzt sei, sagte Mingma Sherpa von "The Seven Summits Trecks".

Die Firma hatte die jüngste Expedition des 40-Jährigen mitorganisiert. Steck sei gegen 10.00 Uhr am Sonntag verunglückt. Seine Leiche werde in den nächsten Stunden in die Hauptstadt Kathmandu gebracht. Er und sein Team seien sehr traurig über den Verlust eines "ausgezeichneten Bergsteigers und sehr netten Menschen", sagte Mingma Sherpa.

Stecks Sprecher bestätigte am Sonntagmittag den Tod des Bergsteigers. Die genauen Umstände des Unfalls seien derzeit noch unbekannt. Sobald gesicherte Erkenntnisse vorliegen, würden diese der Öffentlichkeit mitgeteilt. Seine Familie sei unendlich traurig, hieß es weiter in der schriftlichen Erklärung. Sie bat zudem darum, auf Spekulationen um die Umstände des Todes zu verzichten und sie wolle derzeit auch keine weitere Auskünfte erteilten.

Über den Tod Stecks berichtete zuerst die nepalesische Zeitung "The Himalayan Times" unter Berufung auf lokale Quellen. Demnach fand ein Team aus sechs Rettungskräften die Leiche des Schweizers. Ein Helikopter barg ihn. Andere Bergsteiger hätten Steck am frühen Morgen gegen 4.30 Uhr beim Aufstieg zum Mount Nuptse gesehen, einem Siebentausender in der Nähe des Everest.

Steck befand sich seit Anfang April zu einer neuen Extrem-Expedition beim Mount Everest. Er wollte den höchsten Berg der Welt (8.848 Meter) besteigen und von dort so rasch wie möglich zum daneben gelegenen Lhotse (8.511 Meter) weiter gehen. Die Tour wollte er ohne Sauerstoffflasche absolvieren.

(APA/sda)

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