Quelle: ZAMG

Wetter wird kalt mit teils ganztägigen Minus-Graden

15.03.2018 - 13:19
Der Winter gibt zumindest am Sonntag ein Comeback© APA (dpa)Der Winter gibt zumindest am Sonntag ein Comeback

Kurz vor Frühlingsbeginn wird es in Österreich noch einmal sehr kalt. Ab Sonntag stehen einigen Landesteilen ganztägig Temperaturen unter dem Gefrierpunkt bevor. Solche Eistage gibt es zu dieser Jahreszeit alle paar Jahre, erläuterte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Donnerstag. Es wird ab dem Wochenende aber rund zehn Grad kälter als in einem durchschnittlichen März.

Dass die Temperatur den ganzen Tag unter null Grad bleibt, ist so spät im Jahr in den tiefen Lagen Österreichs doch eher ungewöhnlich. "Unter 700 Meter Seehöhe kommen Eistage ab dem 15. März statistisch gesehen etwa alle vier bis sechs Jahre vor und dann besonders im Waldviertel, im Mühlviertel und in den Alpentälern. In den Landeshauptstädten sind Eistage so spät im Frühjahr seltener", erläuterte ZAMG-Klimatologe Alexander Orlik.

Am Freitag dominieren zunächst dichte Wolken und verbreitet regnet es. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1.200 und 1.600 Metern Seehöhe. Im Lauf des Nachmittags schwächen sich die Niederschläge ab und die Wolkendecke lockert auf. In Teilen Ober- und Niederösterreichs gibt es mäßigen bis lebhaften Westwind. Die Frühtemperaturen liegen bei zwei bis acht Grad, die Höchstwerte noch bei sieben bis 14 Grad.

Am Samstag werden im Ostalpenraum erneut dichte Wolken und Niederschläge erwartet. Im Süden und Südosten gibt es bereits von der Früh weg Regen, der dann bis in tiefe Lagen in Schneefall übergeht. Zwischen Vorarlberg, Salzburg und Osttirol regnet es im Tagesverlauf nur zeitweise und die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen 500 und 1.000 Meter Seehöhe. Minus drei bis plus vier Grad hat es zu Tagesbeginn, minus zwei bis plus acht Grad werden es maximal und bis zum Abend kühlt es deutlich ab.

Der Sonntag bringt dann in ganz Österreich winterliches Wetter mit etwas Schneefall vor allem im Bergland. Über weite Strecken ist der Himmel mit dichten Wolken überzogen und die Sonne kommt kaum für längere Zeit durch. Zwischen Oberösterreich und dem Nord- und Mittelburgenland weht teils mäßiger bis lebhafter Nordwind. Nach minus neun bis plus ein Grad in der Früh sind nachher höchstens minus sieben bis plus drei Grad möglich, mit den höchsten Werten in Vorarlberg und Tirol.

Am Montag kann es entlang der Alpennordseite sowie im Norden vereinzelt leicht schneien. Häufiger zeigt sich die Sonne im Süden und Osten, bevor bis zum Abend von Slowenien und Ungarn her erneut wieder dichte Wolken eintreffen. Der Wind weht schwach bis mäßig, im östlichen Flachland mitunter auch lebhaft aus nördlichen Richtungen. Die Frühtemperaturen liegen bei minus zwölf bis minus drei Grad, die Tageshöchstwerte bei minus fünf bis plus drei Grad.

Zum heurigen Frühlingsbeginn am 20. März ist es am Dienstag in vielen Regionen meist dicht bewölkt, im Norden und Osten kann es auch etwas schneien. Am freundlichsten ist es im Süden unter leichtem Nordföhneinfluss. Zu Tagesbeginn werden minus zehn bis minus vier Grad erwartet, im Tagesverlauf sind minus zwei bis plus drei Grad prognostiziert.

Aus derzeitiger Sicht bleibt es bis weit in die kommende Woche hinein relativ kalt. Eine deutlich mildere Wetterlage ist laut ZAMG vorerst nicht in Sicht. Pollenallergiker kann das freuen. Die Belastungen gehen wetterbedingt zurück, informierte der Pollenwarndienst der Medizinischen Universität Wien.

(APA)

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