Quelle: ZAMG

Hitzewelle lässt Ozonwerte steigen

04.08.2017 - 13:42
Frühe Hitzeperionden und wenig Regen sorgen für hohe Ozonwerte© APAFrühe Hitzeperionden und wenig Regen sorgen für hohe Ozonwerte

Die Hitzewelle, die Österreich in diesem Sommer erlebt, hat auch Auswirkungen auf die Ozonwerte. Laut Umweltbundesamt tragen nämlich vor allem die frühen Hitzeperioden sowie der ausbleibende Regen zu den erhöhten Ozonwerten bei. Die sogenannte Informationsschwelle ist in diesem Jahr bereits an sieben Tagen überschritten worden.

Seit Sommerbeginn wurden an 20 Messstellen in Österreich erhöhte Ozonwerte festgestellt, die über der Informationsschwelle von 180 µg/m³ liegen. Die meisten Überschreitungen wurden in Kittsee im Burgenland, am Wiener Hermannskogel, Hainburg (NÖ) und Wien Lobau verzeichnet. Spitzenreiter ist die Lobau mit einem Wert von 228 µg/m³ - die Alarmschwelle liegt 240 µg/m³.

Vor allem Kinder mit überempfindlichen Bronchien seien von den Auswirkungen erhöhter Ozonwerte betroffen, außerdem Personen mit Asthma oder schweren Erkrankungen der Atemwege bzw. des Herzens. Allerdings gebe es noch keine Gefahr, wenn lediglich die Informationsschwelle überschritten wird. Sollte die Alarmschwelle erreicht werden, rät das Umweltbundesamt jedoch von starken Anstrengungen im Freien ab - insbesondere um die Mittagszeit.

Ein österreichweiter Überblick zur aktuellen Belastungssituation ist auf der Website des Umweltbundesamtes in Form einer Ozonkarte zu finden.

(APA)

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