Quelle: ZAMG

Jäger erschoss in Oststeiermark "Kampfhund"

24.02.2010 - 11:02
Archivbild eines ähnlichen Vorfalls© APA (dpa/Archiv)Archivbild eines ähnlichen Vorfalls

Ein 58-jähriger Jäger im oststeirischen Pichla (Bezirk Feldbach) hat einen freilaufenden "Kampfhunden" erschossen. Danach kam es zu einer Rauferei zwischen zwei Hundebesitzern und dem Schützen, bei der sich alle drei verletzten. Das "Herrchen" des erschossenen American Pit Bull hatte Besuch vom Besitzer eines Stafford Shire Bull Terrier. Die Hunde brachen jedoch aus und liefen allein herum.

Der Jäger, der von einem verängstigten Nachbar verständigt worden war, entdeckte die beiden Vierbeiner. Der 58-Jährige wollte die Hundebesitzer informieren und klopfte an die Tür des Hauses, worauf es allerdings keine Reaktion gab. Im selben Moment rannten beide Hunde, die vermutlich die Witterung eines Rehs aufgenommen hatten, vom Anwesen weg. Durch die Schreie des Jägers kehrten die Tiere aber um. Da zögerte der Mann nicht lange und erschoss den Pit Bull, so ein Beamter der Polizeiinspektion St. Anna am Aigen auf Anfrage der APA.

Durch die Schüsse wurden auch die beiden 25-jährigen Halter im Haus aufmerksam und kamen heraus. Es kam zu einem wilden Handgemenge zwischen den drei Männern, wobei der Besitzer des getöteten Hundes sowie der Jäger leicht verletzt wurden.

Die alarmierte Polizei stellte den drei Männern eine Anzeige wegen Körperverletzung und gefährlicher Drohung aus. Die Verletzten mussten zur Kontrolle ins Krankenhaus. Ob die Tötung des Kampfhundes gerechtfertigt war, soll eine Untersuchung ergeben.

(APA)

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