Quelle: ZAMG

Neues Brandungsriff im Wiener "Haus des Meeres"

13.04.2011 - 12:54
Neue Perspektiven auf die Unterwasserwelt© APA (Pfarrhofer)Neue Perspektiven auf die Unterwasserwelt

Ein neuer Blick auf tropische Fische und Korallen: Im Wiener "Haus des Meeres" wurde am Mittwoch ein Erlebnisaquarium eröffnet, das "Brandungsriff". Der zu einem solchen gehörende Wellengang wird künstlich erzeugt. Besucher können dem Unterwassergeschehen völlig ungefährlich nahekommen - dank eigens in den Boden eingelassenen Kuppeln.

"Wir haben versucht, unsere Besucher einzugliedern in das Aquarium", erklärte Zoo-Direktor Michael Mitic das Konzept. Das 23.000 Liter fassende Becken hat die Form eines Halbtunnels. Hobby-Meeresforscher können das Geschehen zudem auch von unten beobachten: Sie können unter das Bassin klettern und den Kopf in eine der zwei Glaskuppeln stecken, die im Beckenboden montiert sind.

Das "Brandungsriff" befindet sich im dritten Stock des Flakturmes, in dem das "Haus des Meeres" untergebracht ist. Zuvor standen dort zwei Aquarien mit Kaiser- und Rotfeuerfischen. Diese wurden abgebaut und die Tiere übersiedelten in andere Becken. Im neuen Bassin leben nun Riffische aus dem Indopazifik und Weichkorallen. Die Korallen stammen aus Nachzuchten und nicht aus dem "Freiland", wurde bei der Eröffnung betont.

Nicht nur optisch können die Besucher des "Brandungsriffs" in die Welt des Meeres eintauchen, sondern auch akustisch: Die Brandungsgeräusche werden nämlich via Lautsprecher vom Becken nach außen übertragen. Erzeugt werden sie durch zwei Kippwannen. Diese schütten abwechselnd etwa 300 Liter Wasser ins Aquarium und erzeugen so einen Brandungseffekt.

(APA)

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