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Kommentare zu Japan

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Sima "EU fördert Atomenergie einseitig"


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Zäsur Japan nach dem 11. März 2011


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Japan-GAU weckt Atomenergiedebatte


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Tag 1 Nach dem Tod kommt die Not

Starkes Nachbeben erschütterte Region um Fukushima

11.04.2011 - 23:12
Gedenken an Opfer des Bebens und Tsunamis© APA (epa)Gedenken an Opfer des Bebens und Tsunamis

Ein weiteres starkes Erdbeben hat Japan erschüttert und neue Probleme im Katastrophen-Kraftwerk Fukushima Eins ausgelöst. Einen Monat nach dem Mega-Beben vom 11. März unterbrach der neue Erdstoß mit der Stärke 7,0 am Montag kurzfristig die Stromversorgung des Atomkraftwerks. Zuvor hatte die Regierung die Evakuierungszone um die Atomruine ausgeweitet.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Kyodo wurden durch das weitere Beben zwei Menschen getötet. Der Fernsehsender NHK berichtete von mindestens zehn Verletzten. Bereits kurz nach der Erschütterung wurden Flutwellen von einem halben Meter in der Provinz Ibaraki gemessen. Eine Tsunami-Warnung wurde jedoch nach kurzer Zeit wieder aufgehoben.

Japan erwägte zudem, die Gefahr des Atomstörfalls auf die höchste Stufe anzuheben. Das berichtete Kyodo am Dienstag (Ortszeit) - allerdings ohne nähere Angaben. Bisher gilt für drei Meiler in Fukushima Eins die Ines-Stufe 5 (International Nuclear and Radiological Event Scale). Bisher erhielt nur der schwere Tschernobyl-Unfall die höchste Einstufung 7. Ein Atomunfall kann aber auch ohne katastrophale Explosion die höchste Stufe erreichen.

Mehr als vier Wochen nach dem verheerenden Erdbeben vom 11. März mit der Stärke 9,0 und dem folgenden Tsunami gelten 14.300 Menschen als vermisst. Rund 150.000 Menschen leben noch immer in 2.400 Notunterkünften. Japan gedachte am Montag in den Notlagern, an Arbeitsplätzen und Schulen im ganzen Land mit Schweigeminuten seiner Opfer, wie die Nachrichtenagentur Jiji Press berichtete. Insgesamt wird von 28.000 Toten ausgegangen.

(APA/ag.)

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