Bei einem Verkehrsunfall sind in Griechenland Samstagfrüh fünf Migranten ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, kam ein Kleintransporter nahe der westgriechischen Kleinstadt Mytikas wegen eisiger Fahrbahn ins Schleudern und überschlug sich. Die Migranten hätten versucht, den Hafen von Igoumenitsa zu erreichen, um dort auf eine der Fähren nach Italien zu gelangen.
Unterdessen entdeckte die griechische Küstenwache im Meer westlich der Halbinsel Peloponnes ein Boot mit rund 100 Migranten an Bord und zwang den Kapitän umzukehren. Wie die Küstenwache mitteilte, sind die Migranten wohlauf. Das Boot sollte am Nachmittag im westgriechischen Hafen Katakolon einlaufen. Zudem entdeckte die Polizei 58 Migranten in einem Lastwagen, der sich von Athen nach Südgriechenland bewegte. Auch sie wollten auf dem Seeweg nach Italien kommen, hieß es.
(APA/dpa)

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