Mehrere stärkere Erdstöße haben in der Nacht auf Mittwoch sowie in den Morgenstunden Teile Norditaliens erschüttert. Nach Angaben des österreichischen Erdbebendienstes der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik wurde nördlich von Verona ein Beben mit der Stärke 4,3 nach Richter registriert, einige Stunden später ein weiteres im Raum Parma mit der Stärke 5,0.
Das Epizentrum der Beben lag in der Provinz Reggio Emilia. Auch diese Erschütterungen konnten in Südtirol von vielen Personen verspürt werden, ebenso in Mailand, Verona, Genua und Florenz. Bei der italienischen Feuerwehr gingen hunderte Anrufe ein. Bisher gab es zwar keine Berichte von Verletzten, die Erdstöße versetzten aber die Bevölkerung in Angst und Schrecken. In Verona, Genua und Reggio Emilia wurden Schulen und einige Ämter aus Sicherheitsgründen geräumt.
Auch in Reggio Emilia, dem Epizentrum des Erdbebens, wurden vorerst weder Verletzte noch nennenswerte Sachschäden gemeldet, teilten die Behörden mit. Lediglich beim Mobilfunknetz kam es zu Problemen.
(APA)

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