Mit einer großen Eröffnungsfeier im Kölner Stadion beginnen am Samstagabend die "Gay Games", die Olympischen Spiele der Schwulen und Lesben. Eine Woche lang werden sich etwa 10.000 Athleten aus aller Welt in 35 Sportarten messen. Alter, Geschlecht, Leistung, Herkunft oder Religion spielen dabei keine Rolle. Auch Heterosexuelle sind startberechtigt.
Aus Österreich haben sich 95 Sportler und Sportlerinnen akkreditiert. Die beliebtesten Sportarten der heimischen Schwulen und Lesben sind gemäß den Anmeldungen Volleyball, Schwimmen, Fußball und Tanzsport.
Neben sportlichen Wettkämpfen gibt es ein buntes Kulturprogramm. Insgesamt werden bis zum 7. August bis zu einer Million Zuschauer in Köln erwartet. An der Eröffnungsfeier will auch der deutsche Außenminister Westerwelle als Schirmherr teilnehmen. Das Ziel der seit 1982 in San Francisco erstmals veranstalteten Gay Games - die gleich wie die Olympischen Spiele nur alle vier Jahre und dann wieder an einem anderen Ort stattfinden - ist die Stärkung des Selbstbewusstseins von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen.
(APA/dpa)

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