Quelle: ZAMG

So wettet das Vereinigte Königreich auf das Baby von Prinz Harry und Herzogin Meghan

02.12.2018 - 21:00
Die Nachricht hat sich verbreitet wie ein Lauffeuer und war nach der Hochzeit des Jahres auch lang ersehnt. Seitdem seitens der englischen Königsfamilie die Schwangerschaft von Herzogin Meghan bekannt gegeben wurde, freuen sich die Buchmacher. Dank der Royals kommt es bei online Wetten immer mal wieder zu reichlich Abwechslung. Aber worauf wird überhaupt gewettet und wie sieht es mit den Wettquoten aus?
Prinz Harry und Herzogin Meghan© APA ITPrinz Harry und Herzogin Meghan

Der royale Nachwuchs sorgt für viel Andrang in den Wettbüros
Kaum war die Nachricht des königlichen Nachwuchses von Prinz Harry und Herzogin Meghan verkündet, begann im Vereinigten Königreich wieder das Wettfieber. Die Engländer zeigen dabei höchst viel Fantasie und wetten nicht nur auf den Namen und das Geschlecht des Ungeborenen. Insgesamt auf 12 unterschiedliche Wetten können Wettbegeisterte setzen. Großbritannien macht damit mal wieder seiner speziellen Wettkultur alle Ehren und die Buchmacher freut es. 

Online Wetten um den Namen des königlichen Spross


Die Nachricht in den Zeitungen war noch druckfrisch, da begannen schon die ersten Wetten auf den Namen des neuen königlichen Sprosses, dabei kann von der Verkündung des Geschlechtes noch gar keine Rede sein. Aber getreu nach ihrem bekannten Image, wetten die Briten natürlich auch auf Junge oder Mädchen. Im Hinblick auf die Namensgebung scheint ein Name ganz hoch im Kurs zu sein: Victoria. Betrachtet man zu mindestens die derzeitigen Statistiken der Wettbüros, liegt der Name der Ururgroßmutter von Queen Elisabeth II. ganz weit vorne. Das Vereinigte Königreich von Großbritannien, sowie Irland wurde von Königin Victoria während des 19. Jahrhunderts für genau 63 Jahre regiert. Was die Quoten im Wettbüro Ladbrokes angeht, stehen diese im Moment bei 8/1 auf den Namen Victoria. Wer das genauso sieht und auch darauf wettet, kann bei einem Volltreffer die achtfache Summe von seinem Einsatz einstreichen. Selbstverständlich fallen die Quoten in jedem Wettbüro etwas anders aus, jedoch ist Victoria bei dem Großteil ganz oben an der Spitze. 

Männlicher Nachkomme im Fokus


Schaut man sich die derzeitigen Listen der Wettbüros genauer an, so kann man deutlich erkennen, dass die Engländer einen Jungen als neuen Nachkommen des englischen Königshauses favorisieren. Alleine bei Ladbroks befinden sich auf den Plätzen zwei bis vier ausschließlich männliche Namensvorschläge. Gemeint sind damit die Namen Albert, Arthur und Philip, welche alle jeweils mit einer Quote von 10/1 dastehen. Bei Albert handelt es sich übrigens um den Ehemann Queen Victorias. Mit einem Blick auf die anderen Wettanbieter kann man sehen, dass die Wettquoten gerade bei dem Namen Philip etwas unterschiedlicher aussehen. Bei einem Sieg könnte ein Gewinner derzeit den 40-fachen Einsatz einstreichen.

Was ist mit Diana?


Trotz des Wettbüros Ladbroks und den dortigen Quoten steht Diana als Namensgeberin für ihre Enkelin auch immer noch ganz weit oben. Bei dem Anbieter Betfair z.B. glaubt man ganz fest an den Namen der verstorbenen Mutter von Prinz William und Prinz Harry. Im Falle der zwei weiteren hoch im Kurs stehenden Namen Alice und Arthur, sind sich die Wettbüros Betfair und Ladbroks laut ihrer Quoten fast einig, denn diese sind in der Liste der wahrscheinlichsten Namen ebenfalls ganz weit vorne mit dabei. Das war schon bei den Schwangerschaften von Prinz William und Catherine der Fall. Prinz Louis und Prinz William tragen beide den Arthur als mittleren Namen. Alice hingegen ist zum einen der Name von Prinz Philips Mutter und zum anderen der von Queen Elizabeths Tante.

Das Ungeborene wird in der Thronfolge stehen, was wiederum die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass sich die Eltern Harry und Meghan bei der Namensgebung an die Generationen der Königsfamilie orientieren werden. Eine Buchmacherin hat zudem verraten, dass der Name Thomas ganz weit außen vor ist und als wahrer Außenseiter gilt. Doch die Royals sind trotz ihrer Traditionen immer wieder für Überraschungen offen, sodass es durchaus wieder ein Außenseiter werden kann. Das dritte Kind von Herzogin Catherine und Prinz William bekam nämlich den Namen Louis und dieser hatte lediglich eine Quote von 33/1. Wer also gegen die klassischen Namen wetten möchte, könnte sich beispielsweise für Brexit mit einer Quote von 500/1 entscheiden. 

Die Geburt im Frühjahr 2019


Bis der neue königliche Nachwuchs das Licht der Welt erblickt, dauert es voraussichtlich noch bis zum Frühjahr 2019. Die Briten lassen sich aber trotzdem nicht lumpen und wetten nicht nur auf den Namen und das Geschlecht, sondern haben sich eine Reihe von möglichen Wetten einfallen lassen. Gewettet werden kann z.B. auch auf die Haarfarbe des Babys, an welchem Tag es geboren wird und sogar die eigene Hochzeit des Ungeborenen ist ein Grund zum Wetten. Die Wettverrücktheit der Engländer kennt somit keine Grenzen und wird bis zur tatsächlichen Niederkunft des ersten Kindes von Prinz Harry und Herzogin Meghan exzessiv praktiziert. Wen nun auch das Wettfieber gepackt hat, der kann sich mit der nachfolgenden Liste einen Überblick über alle möglichen 12 Wettmärkte zu dem royalen Baby verschaffen.

Die 12 Wettmärkte rund um das Ungeborene von Prinz Harry und Herzogin Meghan

  • Das Geschlecht des neuen königlichen Familienmitgliedes
  • Der Name des Ungeborenen
  • Die Haarfarbe des Babys
  • Die Haarfarbe des Kindes in der Zukunft
  • Das Gewicht des Neugeborenen bei der Geburt
  • Der Monat der Geburt
  • Die genaue Uhrzeit, an dem das Baby das Licht der Welt erblickt
  • Eine mögliche Mehrlingsgeburt mit Zwillingen, Drillingen, Vierlingen, Fünflingen, etc.
  • Wird das erste Kind von Harry & Meghan vor dem dritten Kind (Prinz Louis) von William & Kate heiraten
  • Bekommt das erste Kind von Harry & Meghan vor Prinz Louis eine Glatze
  • Das erste Kind von Meghan & Harry oder Prinz Louis: Wer von beiden erreicht den höheren GCSE Score? Der GCSE steht für General Certificate of Secondary Education und bedeutet so viel wie der deutsche mittlere Schulabschluss.
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